[Hamburg] Nachbarschaftsbarrikade im Schanzenviertel

Gestern abend gegen 20:15 haben wir im Schanzenviertel, Schanzenstraße Ecke Susannenstraße eine kleine nachbarschaftliche Barrikade errichtet. Die Straße wurde mit Bauzäunen und Müllkontainern blockiert. An den Bauzäunen wurden Schilder mit der Aufschrift „Nachbarschaftsbarrikade“ befestigt. Von der angrenzenden Bahnbrücke wurde ein Banner mit der Aufschrift „Investorenintressen Strg Alt Entf“ gehängt. Zusätzlich wurden Flugblätter von der Brücke geworfen. Es gab Feuerwerk, bei einigen Läden wurden Fensterscheiben beschädigt und mit Parolen besprüht.

Mit der Aktion nehmen wir direkten Bezug zu der Kündigung des Schanzensterns, der Kulturetage, des Boxstudios und der der Drogenhilfeeinrichtung Palette im Schanzenhof (und der gesamten neoliberalen Kackscheisse) durch die Immobielenfirma der Brüder Max und Moritz Schommartz.

Wir finden die Aufwertung des Viertels immer noch scheisse und wollen Investoren die Tour vermiesen.
Wir halten weiterhin an sozialverträglichen, emanzipatorischen und rassismuskritischen Orten und Räumen in unserem Viertel fest.
Durch die Aktion soll deutlich werden, dass Nachbar*innen am Start sind und trotz der weiterschreitenden Aufwertung, profitorientierten Investor*innen -so weit wie möglich- in den Arsch treten!

Weiter Infos zur Kündigung der Mieter*innen findet Ihr unter:
www.schanzenhof.info

Quelle: linksunten.org, [Hamburg] Nachbarschaftsbarrikade im Schanzenviertel