Archiv für August 2015

August 23-30, 2015 – International Solidarity Week for Anarchist Prisoners

Call out for an International Week for Anarchist Prisoners

In summer 2013 members of several ABC groups discussed the necessity of introducing an International Day for Anarchist Prisoners. Given there are already established dates for Political Prisoners Rights Day or Prison Justice Day, we found it important to emphasise the stories of our comrades as well. Many imprisoned anarchists will never be acknowledged as ‘political prisoners’ by formal human-rights organisations, because their sense of social justice is strictly limited to the capitalist laws which are designed to defend the State and prevent any real social change. At the same time, even within our individual communities, we know so little about the repression that exists in other countries, to say nothing of the names and cases involving many of our incarcerated comrades.

This is why we have decided to introduce an annual Week for Anarchist Prisoners on August 23-30. We chose August 23 as a starting point, because on that very day in 1927 the Italian-American anarchists Nicola Sacco and Bartolomeo Vanzetti were executed in prison. They were convicted of murdering two men during an armed robbery at a shoe factory in South Braintree, Massachusetts, United States. Their arrest was a part of a bigger anti-radical campaign led by the American government. The State’s evidence against the two was almost totally non-existent and many people still today believe that they were punished for their strong anarchist beliefs.

Given the nature and diversity of anarchist groups around the globe, we have proposed a week of common action rather than a single campaign on a specific day making easier for groups to be able to organise an event within a longer target period.

Therefore, we call on everyone to spread the information about the Week for Anarchist Prisoners among other groups and communities and think about organising event(s) in your city or town. The events can vary from info-evenings, screenings and benefit concerts to solidarity and direct actions. Let your imagination run free.
Check out the flyers in different languages. Please send reports of your activities to tillallarefree (A) riseup.net

Till all are free.

Quelle: indymedia.org, August 23-30, 2015 – International Solidarity Week for Anarchist Prisoners

Hamburg: Mobi-Videos – 12.09. – Nazis aus der Stadt jagen!

Wir haben die ersten Mobivideos zum 12.09.2015 im Netz gefunden…

12.09 – Nazis aus der Stadt jagen!

Für die Anarchie!

Download & Stream | UNE VIE DE LUTTE – Der Kampf geht weiter

Nun ist es endlich soweit: nach zahlreichen Veranstaltungen in ganz Deutschland steht der Dokumentar-Film „UNE VIE DE LUTTE – Der Kampf geht weiter“ im Internet frei zur Verfügung.

Ihr könnt den Film auf YouTube anschauen. Für Veranstaltungen steht der Film aber auch zum Download bereit. Es gibt die *.Mp4-Datei mit dazugehörigen Untertitteln zum Download, wer jedoch (für manche Kinos notwendig) eine BluRay haben möchte, kann sich auch ein fertiges Image runterladen und brennen.

Film auf YouTube: https://youtu.be/8ok8cfXZ4U8

Download: uneviedelutte.blogsport.eu/downloads

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Über das Projekt:

Als am 05. Juni 2013 der antifaschistische Aktivist Clément Méric mit zwei weiteren Freunden mitten in der Pariser Innenstadt von 3 Neonazis angegriffen und ermordet wurde, sorgte dies kurzzeitig für einen Aufschrei über rechte Gewalt im Land.

Die Tat und Clément bleiben unvergessen.

Vor dem Kontext einer erstarkenden parlamentarischen Rechten, wie die Partei “Front National” sowie eines gesellschaftlichen Rechtsrucks in Frankreich und Europa, versucht der Film den Mord im Bewusstsein zu halten und die Tathergänge zu rekonstruieren. Die Bedrohung von rechts wird dabei skizziert und ein Einblick in die aktuellen antifaschistischen Kämpfe gegeben.

Die Dokumentation ist von den North East Antifascists [NEA] und Unterstützer*innen gemeinsam entwickelt und gedreht worden. Zur Entstehung haben Freund*innen der “Action Antifasciste Paris-Banlieue”, “Quartiers Libres”, “La Horde”, Anhänger*innen des Fußballclubs Ménilmontant FC, Bernard Schmid sowie viele weitere Aktive beigetragen.

Laufzeit: 00:31 – D 2015

Quelle: uneviedelutte.blogsport.eu/, Download & Stream | UNE VIE DE LUTTE – Der Kampf geht weiter

KoZe (Kollektives Zentrum) in Hamburg ruft auf die Strasse. Rathaus räumen, KoZe bleibt !

Während sich aktuell die Stadt Hamburg auf Olympia vorbereitet, Geflüchtete in Zeltstädte kaserniert werden und erkämpfte Freiräume — oder solche, die Sie verteidigen wollten (siehe Breite-Strasse Verfahren) — akut von Repression bedroht sind, mehren sich die Stimmen gegen diese Kacke auf die Strasse zu gehen und für ein selbstbestimmtes Leben einzustehen und zu fordern:

„Rathaus räumen — KoZe bleibt!“
Den Sommer zum Tanzen bringen….

Am 27.7. griff die Polizei völlig überraschend um 6 Uhr morgens das Kollektive Zentrum (koZe) im Münzviertel mit mehreren Hundertschaften, Wasserwerfern und Räumfahrzeugen an. Anwesende Aktivist_innen wurden verprügelt und in Gewahrsam genommen. Seitdem befindet sich das koZe im Belagerungszustand: Der Hof ist durch einen Bauzaun halbiert, der rund um die Uhr von dutzenden Polizist_innen umstellt wird. Der Polizeiüberfall ist ein gezielter Angriff auf selbstverwaltete Strukturen in Hamburg, der auf die Delegitimierung und Kriminalisierung von sozialen und politischen Aktivitäten abzielt, die der neoliberalen Stadtentwicklungspolitik des Senats im Weg stehen. Mit roher Gewalt will die Stadt die Räumung und anschließenden Abriss des Gebäudes vorbereiten.

Auf dem Areal der ehemaligen Gehörlosenschule plant die Stadt nämlich zusammen mit der Hanseatischen Bau Konzept GmbH & CO (HBK) den Bau hochpreisiger Mikroappartements, die für die meisten Bewohner_innen des Münzviertels unbezahlbar sein werden. Bei den öffentlich geförderten Wohneinheiten handelt es sich größtenteils auch um Mikroappartements, die nach Ablauf der Mietpreisbindung unwiderruflich der Marktverwertungslogik zugeführt werden.

Die Menschen fordern schon seit Jahren: Öffentlichen Raum zum treffen, spielen und organisieren, Platz für die sozialen Initiativen des Viertels und darüber hinaus, genossenschaftlichen Wohnraum für Flüchtlinge und obdachlose Jugendliche und vieles mehr. Die Stadt Hamburg ließ die Bürger_innenbeteiligung in der Vergangenheit jedoch stets an die Wand fahren, um stattdessen die Profitinteressen von Investor_innen zu bedienen. Mit dem koZe ist im Herbst letzten Jahres ein Ort entstanden, an dem die Wünsche der Menschen aus dem Viertel und darüber hinaus umgesetzt werden: Ein Stadtteilzentrum für alle!.

Lassen wir uns diesen erkämpften Raum nicht nehmen: Gemeinsam mit unzähligen Akteur_innen aus dem Münzviertel und der gesamten Stadt machen wir mobil gegen die neoliberal eingekleidete kapitalistische Stadtentwicklung des Hamburger Senats, bei der immer mehr Menschen unter die Räder geraten. Wir haben bessere Pläne für das Areal: Bezahlbarer Wohnraum, ein Refugee Welcome Center, Fahrrad- und Nähwerkstätten, Food-Kooperativen und noch vieles mehr.

Die Politik und der Staatsschutz haben in den letzten Wochen mehrfach versucht, die Unterstützer_innen des koZe entlang verschiedener Kategorien zu spalten: „Linksextremist_innen“ und „Gemäßigte“, „Autonome“ und „Demokrat_innen“, „Kommunist_innen“ und „Hippies“, „Nachbar_innen“ und „Besetzer_innen“. Doch wir lassen uns nicht spalten und sind alle geeint in unserem Kampf für eine solidarische Stadt, geeint in unserem Kampf für das koZe als selbstverwaltetem Zentrum.

Zeigt euch solidarisch und kommt am 15. August zur Demo. Gemeinsam werden wir um 18 Uhr vom Münzviertel zum Gängeviertel und dann zur Roten Flora laufen, wo ab 21 Uhr für einige solidarische Überraschungen gesorgt sein wird.

Kein Abriss, kein Neubau! koZe verteidigen!

Quelle: linksunten.org, KoZe (Kollektives Zentrum) in Hamburg ruft auf die Strasse. Rathaus räumen, KoZe bleibt !

Hamburg: 03.-09. August 2015 – Woche der Mobilisierung und Agitation in Solidarität mit den Angeklagten des Breite Straße Verfahrens

Zum Hintergrund:
Am 27.08.2014 wurde ein Haus in der Breite Strasse in Hamburg besetzt –
Die BesetzerIinnen griffen die eindringenden Bullen aus dem Haus heraus an und bewarfen diese mit Farbe, Feuerwerk und anderen Gegenständen.

Ende August wird der Prozess gegen 6 Menschen beginnen, denen vorgeworfen wird, an der Hausbesetzung und den Auseinandersetzungen in der Breite Straße in Hamburg am 27.08.2014 beteiligt gewesen zu sein. Die Anklagen sind schwer und reichen bei mehreren Personen bis zu versuchtem Totschlag. Durch Medienhetze und empörte Bullen bestärkt, soll hier ein Prozess gegen eine Aktion geführt werden, die das herrschende Gewaltmonopol einer auf Unterdrückung und Ausbeutung errichteten Normalität in Frage gestellt hat. Wir wollen uns während des Prozesses sowie grundsätzlich solidarisch mit den Angeklagten zeigen, die unkooperativ gegenüber der Justiz sind.

Kein_e RebellIn in den Händen des Staates!

Vom 03. bis zum 09. August wird es eine Woche der Mobilisierung und Agitation in Solidarität mit den Angeklagten geben.

Macht eure Solidarität sichtbar, egal wo und wie!
Gegen jede Autorität, gegen jede Herrschaft!

Flyer zum Download

Quelle: ContraInfo, Hamburg: 03.-09. August 2015 – Woche der Mobilisierung und Agitation in Solidarität mit den Angeklagten des Breite Straße Verfahrens