Archiv für Januar 2013

Anti-WEF-Demo in Zürich (26.1.13)

Am Samstag-Abend, 26. Januar, fand in Zürich eine Demonstration gegen das WEF mit 100 TeilnehmerInnen statt. Die Demo zog durch das Niederdorf, kehrte via dem Limmatquai & löste selbstbestimmt auf dem Hirschenplatz auf.

Wie während der gesamten WEF-Woche war auch an diesem Samstag das Bullenkorps der Stadtpolizei Zürich in vollem Einsatz. In den verschiedenen Quartieren der Stadt kreisten tagsüber zahlreiche Polizeiautos gefüllt mit Insassen, die bereits für ein Einschreiten uniformeirt waren (in der sogenannten „Robocop“-Uniform). Gebäude wie die UBS am Paradeplatz hatten vorbeugend die Storen runtergelassen und Personen, die „nach WEF-Aktivisten aussehen“, wurden kontrolliert.

Und wie am Tag in der Luft schwebte, dass heute etwas gegen das WEF geschehen würde, konkretisierte sich das am Abend um 20 Uhr im Niederdorf. Um die 100 Personen versammelten sich hinter Transparenten gegen das WEF und für den Klassenkampf und zogen zügig los. Die formierte Demonstration zog entlang der Niederdorfstrasse zum Grossmünster bevor sie auf Höhe des Rathauses sich das Limmatquai nahm. Die Demonstration lief in Richtung Central, wo die ersten Polizeiautos mit Blaulicht gesichtet wurden. Diese formierten sich an der Mühlegasse, während die Demonstration sich bereits wieder auf dem Hirschenplatz wiederfand. Die Bullen versuchten die Gässchen des Niederdorfes abzuschotten, schroteten in kleinere Grüppchen von Jugendlichen & kreisten danach noch im Quartier. Dennoch gelang es ihnen nicht, die TeilnehmerInnen der selbstbestimmt aufgelösten Demonstration zu verhaften.

Es zeigte sich ein weiteres Mal, dass es nach wie vor und trotz Bullenpräsenz möglich ist, sich die Strasse zu nehmen und gegen das WEF und den Kapitalismus zu demonstrieren. Entscheidend ist, dass wir auf unsere Stärken der Organisierung setzen, um punktuell Situationen zu schaffen, in denen wir die Initiative halten.

Solidarische Grüsse an all diejenigen, die aus einer antikapitalistischen Perspektive sich während der gesamten WEF-Woche auf die eine oder andere Art und Weise in der Schweiz und sonstwo gegen das WEF engagierten.

Wipe out WEF!

Quelle: Indymedia.org, Anti-WEF-Demo in Zürich (26.1.13)

AntiWEFRally in Bern

Am Samstag, den 26. Januar, haben wir diverse Flashmobs und Aktionen gegen das WEF in der Berner Innenstadt durchgeführt.

Begonnen haben die Aktionen im Bahnhof Bern, in der sogenannten „Rail City“. Wir hängten ein 40m2 grosses Transparent mit der Aufschrift: „Still not loving Capitalism“. Zudem wurden Flyer verteilt und mit Parolen beschriftete Konfetti herumgeworfen. Im 30 Minuten Takt gingen die Aktionen weiter: Als nächstes wurden in der Marktgasse zwei Stadtbrunnen symbolisch privatisiert und es wurde versucht, das Trinkwasser zu einem Marktpreis von 1.- pro Becher an die Schaulustigen zu verkaufen. Damit wurde auf die zunehmende Wasserprivatisierung von Firmen, wie beispielsweise Nestlé und CocaCola, aufmerksam gemacht. Die nächste Aktion fand im Migros in der Marktgasse statt, wo wir uns wie alle andern an der Kasse anstellten und für einmal bewegungslos verharrten. Als vierte und letzte Aktion besammelten wir uns auf dem Kornhausplatz, um mit einer kurzen, aber lautstarken Demo unseren Protest gegen die herrschenden Verhältnisse auf die Strasse zu tragen. Unter dem Motto „Solidarität statt Konkurrenz – Wipe out WEF“ zog die Demo in die Marktgasse, wo sie sich selbstbestimmt auflöste. Später sammelte sich auf der Grossen Schanze eine spontane Nachdemo und zog lautstark durch den Bahnhof.
Mit den Flashmobs und mit all den Aktionen, die in der ganzen Aktionswoche durchgeführt wurden, zeigen wir, dass der Widerstand gegen das Gipfeltreffen viele verschiedene Ausdrucksformen haben kann. Nach der grossen Repression, die die Anti-WEF Bewegung in den letzten Jahren zu spüren bekam, sind all die Aktionen ein Zeichen dafür, dass es trotz der scheinbar überwältigenden Staatsmacht möglich ist Protest direkt an die Öffentlichkeit zu tragen. Die Polizei versuchte diverse Male Aktionen zu verhindern und verhaftete dabei mehrere Personen. Trotzdem gelang es ihr nicht, die Situation zu kontrollieren und wir konnten alle Aktionen wie geplant durchführen.

Das WEF in Davos ist morgen zu Ende, unser Widerstand gegen den Kapitalismus jedoch nicht!

Wipe out WEF – Für eine herrschaftsfreie Welt!

Solidarische Grüsse an die Demo in Davos

Quelle: Indymedia.org, AntiWEFRally in Bern

26. Januar: Soleil Noir in Yverdon sabotieren!

Für den kommenden 26. Januar plant die Vereinigung „Soleil Noir“ einen „Dark-Folk“ Abend im „Citrons Masqués“ in Yverdon. Die Vereinigung Soleil Noir ist seit dem Jahr 2000 bekannt für ihre Nähe zu neonazistischen Kreisen in der Westschweiz. Der Event wird bereits auf mehreren rechtsextremen Webseiten beworben.

Soleil Noir wird von Lars Kophal geführt, welcher seit Jahren als Rechtsextremer bekannt ist. Die Schwarze Sonne (deutsche Übersetzung von „Soleil Noir“) ist ein altes heidnisches Symbol, welches von den Nazis wieder aufgegriffen wurde. Heute ist es ein Erkennungszeichen in neonazistischen Kreisen. Die Vereinigung Soleil Noir verheimlicht nicht ihre Bewunderung für die Gruppe „Death in June“, welche verschiedentlich Bezug auf das Dritte Reich nimmt: Die Hymne der SA figuriert auf einem ihrer Alben und ihr Logo besteht aus dem Totenkopf der SS.

Im Oktober 2008 organisierte Soleil Noir einen Abend in der Freiburger Bar „Elvis et Moi“. Die Besitzerin der Bar – Valentine Jaquier – wurde über die Hintergründe dieser Vereinigung informiert, wollte das Problem jedoch nicht Ernst nehmen. Am Tag des Konzertes wurde die Bar durch die „Antifaschistische Aktion – Kommando nazifreie Subkultur“ angegriffen, welche die Infrastruktur der Bar verwüstete und sich einer Polizeipatrouille entgegenstellte.

Nach dieser Aktion stellte Lars Kophal in Aussicht, seine Vereinigung „aufgrund des gewalttätigen Kontextes und der Konfusionen in einigen Medien“ aufzulösen. Fünf Jahre später präsentiert sich Soleil Noir jedoch mit einer neuen Webseite, einem neuen Logo und einem neuen Event.

Für den Abend des 26. Januar sind zwei Bands eingeladen: „Dernière Volontée“ aus Paris und „Kriminal Kabaret“ aus Barcelona. Dernière Volontée wurde 1995 durch Geoffroy Delacroix gegründet und arbeitete seither mehrmals mit „Der Blutharsch“ zusammen. Letztere Band trägt zahlreiche Nazisymbole zur Schau und arbeitet mit faschistischen, italienischen Rockbands wie Zetazeroalfa oder Sottofasciasemplice zusammen. Krinimal Kabaret ist eine alternative Cabaret-Truppe aus Barcelona und hat bisher keine erkenntliche Vorgeschichte im neofaschistischen Milieu vorzuweisen. Das Lokal – „Les Citrons Masqués“ – wurde Soleil Noir bereits mehrfach für Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Dessen Besitzer – Pierre-André Kesselring – hat uns eine E-Mail voller Beschimpfungen geschickt und scheint bisher den Abend nicht absagen zu wollen.

Das Antifaschistische Netzwerk Genf (Réseau Antifasciste Genève) ruft dazu auf, den geplanten Event am 26. Januar zu sabotieren und Soleil Noir sowie dessen Unterstützer_innen zu belästigen. Wir rufen ebenfalls alle Bands dazu auf, das „Citrons Masqués“ als Veranstaltungsort zu boykottieren. Wir bitten ausserdem die Bewohner_innen in Yverdon an jenem Abend wachsam zu sein und keine Neofaschist_innen zu beherbergen.

Phone-bombing, Mail-bombing und Direkte Aktion gegen Soleil Noir!

Präsident von Soleil Noir:
Kophal Lars
Chemin du Bois-Gentil 18
1018 Lausanne
Schweiz

Les Citrons Masqués:
Pierre-André Kesselring
Rue des Pêcheurs 4
1400 Yverdon-les-Bains

T +41 (0)24 426 56 00
F +41 (0)24 426 56 06
Mail: urban.warrior@bluewin.ch

Ausschnitt eines recht eindeutigen Interviews mit Lars Kophal:

Bezüglich der 30er Jahre:
(…) Vielleicht ist der einzige gemeinsame Punkt zwischen allen die Ablehnung der Modernität und ein gewisses Interesse für eine Schlüsselepoche, die gleichzeitig nah und doch so fern von uns ist, die präsent ist und doch den Stempel des Verdrängten, des Verbotenen trägt. Was die Epoche natürlich nur noch faszinierender Macht. Eine Epoche, deren traditionelle Werte sich durch eine seltsame Verkehrung zu den Tabus von heute entwickelt haben.

Bezüglich der grösseren Leichtigkeit Dark-Folk Konzerte in der Schweiz zu organisieren:
Auf die Gefahr hin, politisch sehr inkorrekt zu erscheinen, würde ich sagen: Weil die Immigration in der Schweiz noch nicht so kritisch ist wie in Frankreich. (…) Und die Linke und extreme Linke historisch weniger stark sind.

Der selbstverständliche antizionistische Abschnitt:
(…) Ich denke, dass das „Best of“ von „Der Blutharsch“, welches auf einem zionistischen Label erschienen ist, das schlimmst mögliche Beispiel für einen Künstler ist, welcher zu jeglicher Clownerei bereit ist, nur um sich eines Images zu entledigen, welches für ihn hinderlich geworden ist (das er aber nur als simples Marketinginstrument verwendet hat). Einige wollen darin eine äusserste Provokation sehen, ich sehe darin aber nichts anderes als eine pathetische Heuchelei.

Der obligatorische Absatz über die europäische Identität:
(…) Gerade durch Wiederaneignung seiner vollständigen Tradition, durch das Einfügen des eigenen tiefgründigen Seins in die Totalität wird der Europäer wirklich wieder sich selbst, differenziert und einzigartig… (…)

Für eine nazifreie Subkultur!

Keine Faschos in unserer Umgebung!

RAGE – Réseau Antifasciste Genève

Quelle: RAGE – Réseau Antifasciste Genève, Appel à saboter la soirée de Soleil Noir à Yverdon le 26 janvier

Gemeinsame Anreise nach Magdeburg!

Wir wollen zusammen mit jedem der/die nicht Bus fährt am 12.01 mit dem Zug aus Hamburg nach Magdeburg fahren! Da nur so eine gemeinsame Anreise ermöglicht werden kann!

TREFFEN: 24.00 Uhr Reisezentrum Hauptbahnhof Hamburg

ABFAHRT: 00.38 Uhr Gleis 12a/b

ANKUNFT: 08.28 Uhr
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Wir werden diverse Zwischenhalte zum dazusteigen hier haben..

Bremen: Treffen 04.00 Uhr auf Gleis 6 – Abfahrt um 04.19 Uhr

Hannover: Treffen 05.40 Uhr auf Gleis 11 – Abfahrt um 05.55 Uhr

Braunschweig: Treffen 07.00 auf Gleis 8 – Abfahrt um 07.17 Uhr
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Leider werden wir nicht um einen 2 stündigen Aufenthalt in Bremen Hbf rumkommen! Aber diese Zeit werden wir auch gemeinsam rumkriegen…
Bringt nicht zu viel mit, nur das nötigste und was ihr für die Bahnfahrt braucht!

GEMEINSAM SCHAFFEN WIR ALLES!

-AAZA-

Hier mehr Infos…

Hamburg: Silvester zu den Knästen!

HH: Silvester zu den Knästen!

Ein kurzer Bericht zu den Anti-Knast-Aktionen in Hamburg.

In diesem Jahr sollten die Anti-Knast-Silvester-Aktionen schon am 29.12. beginnen. Leider wurde eine Kundgebung in den Wallanlagen aber von einem zu großen Bullenaufgebot verhindert. Da Dickköpfigkeit aber durchaus eine Stärke sein kann, trafen sich am nächsten Tag wieder ca. 30 Menschen um die Gefangenen auf der Rückseite des Untersuchungs-und Abschiebeknastes Holstenglacis zu grüßen. Ein Grußwort speziell an den Frauentrakt wurde verlesen und Feuerwerk gezündet. Die Gefangenen reagierten mit Rufen und Schlägen gegen die Gitter.

Am 31.12. zogen dann gegen halb zwölf um die 120 Menschen, zum Teil in einer kurzen Demo, vor den Knast Holstenglacis. Mit ordentlich Feuerwerk und Bengalos, Transparenten gegen Knäste und mobilem Soundsystems ausgestattet, wurde zusammen mit Angehörigen und den Gefangenen ins neue Jahr gegangen. Die Gefangenen reagierten mit Rufen und Parolen. Außerdem wurden mehrfach brennendes Papier aus den Zellenfenstern geworfen. Neben vielen mehrsprachigen Grußworten, Parolen und Musik ließen es sich einige nicht nehmen, das Tor des ersten Zauns mit Hilfe eines von der JVA ausgeborgten Anhängers einzurammen. Gegen halb eins wurde die Kundgebung beendet. Kurz danach rückten einige Wannen an und die Menschen zerstreuten sich. Auf dem Nachhauseweg gab es noch einige Grüße in Form von Würfen auf einen Wachturm.

Feuer und Flamme den Knästen! Für ein kämpferisches 2013!

Hier ein Plakat, das in vielen Städten aufgetaucht ist:

Silvester zu den Knästen!
Überall vor Abschiebezentren und Strafanstalten!

Lautstarke Demos vor Knästen sind eine anhaltende Tradition in einigen Orten dieser Welt, um während des Jahreswechsels an diejenigen zu erinnern, die vom Staat gefangen gehalten werden. Ein Weg, um Solidarität auszudrücken mit Menschen, die inhaftiert sind.
Ob vor den Strafanstalten oder den Abschiebeknästen, wo Menschen in Abschiebehaft gehalten werden, da sie die falschen oder gar keine Papiere besitzen, wollen wir zusammenkommen, um die Einsamkeit und Isolation zu durchbrechen.
Dieses Knastsystem ist nicht reformierbar, denn es ist von Grund auf falsch, hier und überall. Es macht keinen besseren Menschen, es trägt nicht zur Lösung sozialer Konflikte bei. Das herrschende, auf Konkurrenzdenken und Ungerechtigkeit basierende Nebeneinander sperrt Menschen weg, oder schiebt sie ab, um auf der einen Seite alles Problematische von sich zu stoßen und auf der anderen Seite diejenigen, die verzweifelt nach der Freiheit suchen, abzuschrecken und Exempel zu statuieren.
Ob Menschen eingesperrt sind, weil sie vielleicht geklaut oder Eigentum zerstört haben, ohne Ticket gefahren sind oder im Knast sitzen, weil sie aus Perspektivlosigkeit oder Angst verfolgt zu werden aus ihrem Herkunftsland geflüchtet sind – dies alles beruht auf ein- und derselben Tatsache: das Bestehen von herrschenden Normen, die festlegen, was falsch und was richtig ist, was geschützt und was bestraft werden muss. Gesetze und Regeln, die von einigen wenigen beschlossen werden, denen sich andere wiederum unterwerfen müssen. Diese Logik der Bestrafung und des daraus resultierenden Einsperrens gilt es zu durchbrechen. Dabei ist die Abschaffung aller Zwangsanstalten für uns nur innerhalb eines Prozesses möglich, welcher die gesamten aktuellen Zustände umwirft, um eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung zu ermöglichen.
Egal, wo ihr euch aufhaltet, trefft euch Silvester vor den Knästen, seid laut und verleiht der Idee von einer Welt ohne Herrschaft und Zwang auf der Straße euren Ausdruck. Wir wollen unsere Solidarität und unsere gegenseitige Hilfe nutzen, um all diese Mauern Stein für Stein einzureißen.
Wir wollen eine Welt ohne Mauern und Grenzen.

Wir werden zusammen kämpfen: BIS ALLE FREI SIND!

anarchistische und autonome Individuen und Gruppen

Quelle: Linksunten.org, HH: Silvester zu den Knästen!

Kommuniqué zum Knastspaziergang in Basel

Am Sylvesterabend haben wir am Abend einen Knastspaziergang zum Ausschaffungsgefängnis Bässlergut in Basel organisiert. Dabei hatten wir ein Megaphon, Transparente, Fackeln und Feuerwerk. Rund 30 Leute nahmen teil. Die Gefangenen antworteten auf unsere Aktion mit Rufen und Klopfen gegen die Gitter.

Wir organisieren Knastspaziergänge aus Solidarität mit den InsassInnen und den anderen Betroffenen der rassistischen und fremdenfeindlichen Staatsgewalt. Ebenfalls wollen wir mit den Knastspaziergängen ein Zeichen gegen die Politik setzen, die der Auslöser für die rassistische und fremdenfeindliche Staatsgewalt ist. Diese Politik wird von den Herrschenden bestimmt, die erkannten, dass sich die Arbeitskraft der MigrantInnen noch einfacher ausnutzen lässt als, als die der SchweizerInnen. Illegalisierte AusländerInnen sind von diesem Problem noch mehr betroffen: Sie haben nicht mal die Möglichkeiten, sich – im sowieso schon beschränkten Rahmen der durch die ArbeiterInnenbewegung erkämpften Rechte – juristisch gegen miese Arbeitsbedingungen zu wehren! Während Phasen, in denen genügend Arbeit vorhanden ist, werden diese in die Schweiz gelockt, doch wenn die Arbeitslosenzahlen steigen ist die Ausschaffung von AusländerInnen ein willkommenes Mittel zur Verschleierung des Ausmasses der Arbeitsplatzvernichtung. Gleichzeitig versuchen die Herrschenden auch, «die Schweizer Bevölkerung» und «die Ausländer» gegeneinander auszuspielen, um den Widerstand gegen ihre Herrschaft zu schwächen. Zu diesem Zweck werden Ausländer als «Arbeitsplatzdiebe» oder «Kriminelle» dargestellt.
Wir wehren uns dagegen, dass Menschen nur wegen ihrer Nationalität und ihrem Wunsch, in der Schweiz zu leben zum Spielball der von den Herrschenden bestimmten Politik werden! Seite an Seite mit ArbeiterInnen aller Nationalitäten kämpfen wir für die Überwindung der Herrschaft durch die Besitzenden und für eine Gesellschaft, in der die Arbeit die Bedürfnisse aller befriedigt statt die Gier weniger.

Solidarität statt Rassismus!

Entlarven wir die hässlichste Fratze des Staates!

Die Ausschaffungsmaschinerie angreifen!

Für den proletarischen Internationalismus!

AG Antifa Basel

Quelle: Aufbau.org, Kommuniqué zum Knastspaziergang