Archiv für September 2012

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Seit dem 2. Juni sitzt ein Mitglied des Revolutionären Aufbau Winterthur in Untersuchungshaft in Basel. Vorgeworfen wird ihm die Beteiligung an einem Gerangel mit einem Zivibullen anlässlich einer unbewilligten Party auf dem Basler NT-Areal. Anfang September wurde die U-Haft wegen „Wiederholungsgefahr“ verlängert. Die Staatsanwaltschaft begründet dies damit, dass er in der klassenkämpferischen Bewegung organisiert ist und kriminalisiert so die politische Organisierung an sich.

Ein weiterer Genosse des Revolutionären Aufbau Zürich sitzt seit dem 10. Juli in Zürich in U-Haft. Vorgeworfen wird ihm die Beteiligung an politischen Aktivitäten am Morgen, Mittag und Nachmittag des 1. Mai. Auch hier zeigt sich die politische Motivation des Angriffs überdeutlich an den gezielt politischen Verhörfragen zur Gesinnung und der Wertung der Solidarität von Aussen als Indiz für die Zugehörigkeit zu „einer loyalen und verschworenen Gemeinschaft“.

Setzen wir allen Versuchen der Abschreckung und Kriminalisierung der politischen Organisierung die positionsübergreifende Solidarität entgegen.

Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Freiheit für die Gefangenen vom NT-Areal und vom 1. Mai!

Freiheit für alle politischen Gefangenen!

-DEMO in Basel: 29.09.2012, 13.30h, Barfüsserplatz Basel (mehr Infos)
-DEMO in Zürich: 06.10.2012, 13.30h, Helvetiaplatz Zürich (mehr Infos)
-Veranstaltung in Zürich: 21.09.2012, 19.30h, Volkshaus Zürich (mehr Infos)
Quelle: Aufbau.org, Unsere Solidarität gegen ihre Repression!

Communique zum Protest gegen den „Marsch fürs Läbe“

Am Samstag versammelten sich rund 200 Personen auf dem Münsterhof, um mit gehörig Lärm den religiösen Fundamentalist_innen ihren Aufmarsch zu vermiesen. Bereits das dritte Jahr in Folge trugen diese zutiefst reaktionären und frauenfeindlichen Organisationen ihre Weltanschauungen auf die Strasse: Sie fordern eine Aufhebung des erkämpften Rechts auf Abtreibung, stehen für frauenfeindliche Gesellschafts- und Familienentwürfe ein und verbreiten ein zusehends rassistisches und völkisches Gedankengut. Wir haben keinen Bock ihren heuchlerischen „Marsch fürs Läbe“ kritiklos über die Bühne gehen zu lassen. Mit Trillerpfeifen, lauten Hupen, Transparenten, Schildern und kreativen Verkleidungen machten wir unserem Ärger Luft und begleiteten das Trauerspiel lautstark auf der ganzen Route.

Heute versammelten sich rund 200 Personen auf dem Münsterhof, um mit gehörig Lärm den religiösen Fundamentalist_innen ihren Aufmarsch zu vermiesen. Bereits das dritte Jahr in Folge trugen diese zutiefst reaktionären und frauenfeindlichen Organisationen ihre Weltanschauungen auf die Strasse: Sie fordern eine Aufhebung des erkämpften Rechts auf Abtreibung, stehen für frauenfeindliche Gesellschafts- und Familienentwürfe ein und verbreiten ein zusehends rassistisches und völkisches Gedankengut. Wir haben keinen Bock ihren heuchlerischen „Marsch fürs Läbe“ kritiklos über die Bühne gehen zu lassen. Mit Trillerpfeifen, lauten Hupen, Transparenten, Schildern und kreativen Verkleidungen machten wir unserem Ärger Luft und begleiteten das Trauerspiel lautstark auf der ganzen Route.

Der Anlass fand unter massivem Polizeischutz statt: Die Eingänge zum Münsterhof wurden abgeriegelt, es fanden Personenkontrollen statt. Einige Personen wurden sogar präventiv festgenommen. Obwohl unzählige Bullen in Kampfmontur präsent waren, ist es ihnen zu keinem Zeitpunkt gelungen unseren Protest zum Schweigen zu bringen. Den ganzen Nachmittag lang wurden die Ewiggestrigen von Lärm und Sünde übertönt.
Schon am Vortag wurde die Route geschmückt mit Plakaten und Sprays und am Tag selber wurde vom Lindenhof ein Transparent gehängt mit folgender Parole: „Marschiert zur Hölle! Für uns ein selbstbestimmtes Leben!“ Zusätzlich zum Lärm wurden die Betenden in stinkende Wolken gehüllt.

Der sogenannte „Marsch fürs Läbe“ bedeutet in erster Linie ein Angriff auf die erkämpften Frauenrechte und die Selbstbestimmung über unsere Körper. Frauen haben sich in den Augen der „Lebensschützer“ dem Willen Gottes, dem Wohl des Staates und der Reproduktion des Kapitals unterzuordnen. Dass diese religiösen Ideologien direkt den kapitalistischen und patriarchalen Verhältnissen dienen, versuchen sie mit der moralinsauren Rede von „Abtreibung gleich Mord“ zu kaschieren. Den reaktionären Christen geht es nicht um das Wohl von Müttern und Kindern, sondern um deren Instrumentalisierung zwecks Verbreitung ihrer erzkonservativen Ideologien. Anstatt sich für mehr und bessere Betreuungs- und Hilfsangebote für Kinder einzusetzen, verunglimpfen sie Kinder, die in Krippen und anderen Angeboten ausser Haus betreut werden als “Verdingkinder“ und verurteilen Mütter (und nicht etwa Eltern), die eine solche Unterstützung wahrnehmen als Rabenmütter, Karrierefrauen und Mannsweiber.

Doch nicht nur in Bezug auf Rollenbilder und Familienideale positionieren sich die OrganisatorInnen und IdeologInnen dieser christlich-fundamentalistischen Veranstaltung am rechten Rand der politischen Landschaft. Das Motto des diesjährigen Aufmarsches („100.000 Kinder fehlen“) zeigt auf, dass nicht nur eine reaktionäre Geschlechterpolitik propagiert wird, sondern vielmehr auch rassistische und völkische Inhalte salonfähig gemacht werden sollen. So wird ein angeblicher Zerfall des schweizerischen Volkskörpers und ein damit zusammenhängender Kulturwandel heraufbeschworen.

Der „Marsch fürs Läbe“ ist keine Randerscheinung: Die christliche Rechte ist auf dem Vormarsch und das politische Klima insgesamt verschiebt sich in der aktuellen Krise weiter nach rechts, sodass erkämpfte Errungenschaften zusehends angegriffen werden. Diesem Rechtsruck setzen wir unseren Widerstand entgegen und kämpfen für eine Gesellschaft fernab von frauenfeindlichen und heteronormativen Werten. Da die Angriffe auf die Frauenrechte, wie auch die rassistische Hetze, und der ganze konservative Mief zur kapitalistischen Krise gehört, wie die Fliegen zum Scheisshaufen, muss auch der Widerstand gegen die rechte Hetze ein Widerstand sein, der ums Ganze geht.

Gegen rechte Hetze! Abtreibung ist Frauenrecht!

Und nur damits gesagt ist: Es ist noch nicht aller Tage Abend, wir kommen wieder keine Frage!

Bündnis für ein selbstbestimmtes Leben

Nazis aus der Deckung holen! Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

Hamburg: Nazis aus der Deckung holen! Den antifaschistischen Selbstschutz organisieren!

Es scheint tatsächlich so zu sein dass die Hamburger NPD noch nicht genug Niederlagen bekommen hat. Die Nazis haben am 08.09.2012 in der Bramfelder Chausee 252 in HH vor dem Postamt ihren lächerlichen Stand aufgestellt. Weil den Nazis bei ihren menschenverachtenden Propaganda niemand mehr zuhören will, thematisieren sie nun den Euro und dass angeblich Ausländer den Deutschen Arbeitsplätze weg nehmen würden. Die ganzen 2 Stunden haben sie gerade mal 3-5 Flyer verteilt.

Weil die Aktion sehr kurzfristig war, waren leider nur sehr wenige Antifaschistinnen und Antifaschisten vor Ort. Darum um so mehr Bullen. Die wenigen Antifas wurden schleichend von mehreren „autonomen“ Nationalisten eingekesselt und bedrängt. Auch wurden Menschen die unsere Flyers angenommen haben von den Nazis teilweise verfolgt, bedrängt und eventuell auch angegriffen oder/und fotografiert. Die Bullen haben die ganze Situation nicht ernst genommen. Wir Antifaschistinnen und Antifaschisten haben genug davon dass die so genannten „autonomen“ Nationalisten sich an uns bedienen und Verwirrung stiften. Es war lange nicht klar vor Ort wer ist Antifa oder wer ist Nazi. Diesen Zustand wollen wir angreiffen und es ist für uns ganz klar dass wir solche Zustände wie an diesem Tag in Hamburg nicht akzeptieren werden. Der antifaschsitische Selbstschutz wird jetzt massiv aufgebaut und wir werden versuchen diese Nazis aus der Deckung zu holen. Wir werden uns aktiv in den Weg stellen und den Faschismus bekämpfen bis zum bitteren Ende. Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Wir erhoffen uns Solidarität von allen die in Hamburg keine Nazis wollen. Desshalb, wer kennt diese hässlichen Nazi-Fratzen? Alle Infos an uns bitte. Und wer wurde am 08.09.2012 in der Bramfelder Chaussee oder in der Nähe von Nazis bedrängt oder angegriffen? Meldet euch. Danke für jede Info.

NAZIS RAUS AUS HAMBURG!

NAZIS AUS DER DECKUNG HOLEN!

DEN ANTIFASCHISTISCHEN SELBSTSCHUTZ ORGANISIEREN!

FASCHISMUS IST KEINE MEINUNG, SONDERN EIN VERBRECHEN!

AAZA-Autonome Antifa Zürcher Aberland & Hamburg