Archiv für Mai 2011

Schweizer Nazi-Seite hetzt ungestört!

Schweizer Nazi-Seite hetzt ungestört!

Die Nazi-Internetseite „SchweizerKrieger“ hetzt im Internet gegen alle die kein braunes und nationalistisches Gedankengut verteten und sie versuchen ihre faschistische Propaganda die auf purem Hass basiert unter die Menschen zu bringen. Die Inhalte dieser Seite unterscheidet sich nicht sehr gross mit den Inhalten der Pnos-Seite. Was aber auffällt ist dass sich diese Seite mit Themen wie „Kontakt der Schweiz mit Nazi-Deutschland“, Adolf Hitler, NPD, Pnos, KKK, Sarrazin, usw. auseinandersetzt und es wird auch propagandiert.

Es ist mehr als erschreckend was auf dieser Seite alles zu lesen ist. Es wird gehezt, Hass verbreitet, Angst geschürt und gelogen! Und das alles unter dem Deckmantel vom netten, sozialen und besorgten Schweizer-Nationalisten der die Probleme vom Volk erkannt und nur das Beste für die Schweit möchte. Leider fallen zu viele Schweizer auf die faschistische und nationalistische Hetze und Angstmacherei der SVP, Pnos und z.B. der Internet-Seite SchweizerKrieger rein und lassen sich anlügen, instrumentalisieren und irreführen. Sonst könnte es kaum sein dass so viele Menschen SVP usw wählen.

Neuerdings machen die Nationalisten und Rechten einen auf „Grün“ und „Sozial“ in dem sie plötzlich teilweise den Atomausstieg befürworten und versuchen sich für soziale Probleme einzusetzten. Das passt natürlich zu den Themen von den Sozialdemokraten die jetzt auf eine Allianz mit den Rechten hoffen können(Was sie hoffentlich kaum tun werden). Das würde passen. Wobei es sich hierbei wie immer nur um Wahlkampf und Macht handelt. Wie gesagt, es wird mit der Angst gespielt und somit gehezt und gelogen was das Zeug hält.

Die Arbeit der AAZA beschränkt sich hiermit vorerst auf Informationen und Aufklärung. Wir werden es nicht weiter akzeptieren dass faschistische Seiten weiterhin ungestört im Internet hetzen und wir sagen nichts dazu. Ab jetzt wird die AAZA über Faschismus und Nationalismus in der Schweiz aufklären und informieren.

DEN RASSISTISCHEN KONSENS DURCHBRECHEN!

GRENZENLOSE SOLIDARITÄT STATT RASSISTISCHE HETZE!

Schöner Leben ohne Naziläden!

Der Laden Power Zone in Basel sucht nach Ausreden!

Die Basler Staatsanwaltschaft ist ratlos. Sie kann die Urheber der Anschläge auf den Laden Power Zone Basel an der Feldbergstrasse gleich bei der Johanniterbrücke nicht fassen. Sicher scheint nur, dass die Täter aus dem linksextremen, antifaschistischen Milieu stammen. Diese hatten es seit der Eröffnung im September auf das Geschäft abgesehen. Zuerst warnten Flugblätter vor «Nazis in der Nachbarschaft», dann wurden die Schaufenster verschmiert. Ende Oktober deponierten Unbekannte einen Brandsatz vor dem Geschäft. Ende Dezember wurde zweimal das Schaufenster eingeschlagen, einmal mit einer Schleuder.

Der Konflikt entzündet sich an einer Kleidermarke, welche die Ladenbesitzer im Sortiment haben: Thor Steinar. Diese ist bei Rechtsextremen beliebt und gilt laut Verfassungsschutz des deutschen Bundeslands Brandenburg als Erkennungsmerkmal der Neonazi-Szene. Der Verkauf der Kleider ist nicht verboten, weder in Deutschland noch in der Schweiz. Darauf berufen sich die Power-Zone-Besitzer. «Ob Rechtsradikale diese Kleider tragen, interessiert uns nicht», sagt Lorenzo Zanolari. «Wir verkaufen, was gut läuft.» Sie würden nichts Illegales tun.

Thor Steinar ist nur eine von vielen Kleidermarken von Power Zone, und nicht die meistverkaufte. Trotzdem kommt es für Zanolari nicht infrage, diese Marke aus dem Sortiment zu nehmen. Es geht ums Prinzip. «Von diesen Kriminellen lasse ich mich sicher nicht unterkriegen», sagt Zanolari. Er habe in seinem ganzen Leben noch nie vor jemandem gekuscht, sagt der 50-Jährige, der seit 30 Jahren Kampfsport betreibt. Auf die Einschüchterungsversuche reagiert Zanolari mit Härte und Trotz. Je grösser der Widerstand, desto grösser seine Lust, das Thor-Steinar-Angebot auszubauen. Trotz dieser Provokation sagt er: «Ich möchte nicht Öl ins Feuer giessen.» Er fordert, dass die Polizei den Tätern endlich das Handwerk legt.

Nicht der erste Konflikt

Eine heisse Spur hat die Staatsanwaltschaft aber nicht, wie Sprecher Markus Melzl sagt. Natürlich dürften die Täter aus dem linken Spektrum kommen. Für eine strafrechtliche Verfolgung bräuchten sie aber konkrete Indizien gegen bestimmte Personen. Die Gegenseite zeigt sich ebenso unnachgiebig. «Stoppt Thor Steinar», heisst es auf schwarz-weissen Plakaten, die an manchen Orten im Kleinbasel hängen. Und: «Wer Naziprodukte verkauft, verbreitet nationalsozialistische Propaganda.» Aussagen, die Zanolari als «Rufschädigung» bezeichnet. Auch wird die Entfernung einer weiteren Marke, Pro Violence, gefordert. Die Stossrichtung ist klar: Der Laden muss weg.

Einer, der mit den Ladenbesitzern sowie mit der mutmasslichen Täterschaft Kontakt hat, ist Samuel Althof von der Fachstelle Extremismus- und Gewaltprävention. Die Täterschaft ortet er bei den autonomen Antifa-Gruppen aus Basel, dem Elsass und Südbaden, welche vernetzt seien.

«Die Linksextremen werden ihre Positionen nicht aufgeben», sagt er und verweist auf ähnliche Fälle in Deutschland und auch in Basel, zum Beispiel vor fünf Jahren: Damals hatte Mikail Gör in seinem MIG-Shop auf der Lyss ebenfalls Thor-Steinar-Kleider verkauft. Nach Gewaltaufrufen der Antifaschistischen Aktion Basel auf Flugblättern und im Internet hat Gör seinen Laden aus Angst vor Anschlägen wieder geschlossen.

Ungewiss

Nun wiederholt sich die Geschichte. Nur zeigen sich die Besitzer des Power-Zone-Ladens so unnachgiebig wie die Linksextremen. In dieser Situation der verhärteten Fronten sieht Althof nur einen Ausweg – auch wenn er betont, dass die Ladenbetreiber nichts Illegales täten: Power Zone müsse die Thor-Steinar-Produkte aus dem Sortiment nehmen. Ob dies zu einer Beruhigung reichen würde, ist ungewiss. Es besteht aber laut Althof die Möglichkeit, dass der Rückhalt für gewaltsame Aktionen im linksextremen Lager kleiner würde.

Nach einer Einigung sieht es allerdings nicht aus. «Beide Gruppen haben sich auf einen Machtkampf eingelassen», beschreibt Althof die Situation. Nachgeben will keiner. «Machen wir uns keine Illusionen, das Gewaltpotenzial ist sehr hoch», sagt Althof und verweist auf mögliche Folgen für die Umgebung des Ladens. So befinden sich in den Stockwerken über dem Geschäft Wohnungen.

«Risiko einer Eskalation»

Die Eigentümer des Hauses stärken Power Zone den Rücken. Cyril Welti von der Stamm & Co. Immobilien AG: «Solange keine illegalen Aktivitäten im Mietobjekt passieren, gibt es keinen Grund, das Mietverhältnis mit den Ladenbesitzern aufzulösen.» Welti spricht von «angenehmen Mietern», Beschwerden von anderen Hausbewohnern habe es keine gegeben. Kontaktiert wurde Welti allerdings von den Ladengegnern, von einer Telefonkabine aus, und als «Nazi» beschimpft. Aber sie würden sich nicht dem Druck von Extremisten beugen.

«Der Konflikt birgt das Risiko einer Eskalation», wenn die Angreifer zu stärkeren Mittel greifen, sagt Melzl. Deshalb müssten die Täter gefasst werden, bevor sie Leben gefährden würden, fordert Zanolari. Aber auch er trägt nichts zur Deeskalation bei.

Quelle: Basler Zeitung vom 14.01.2011

Der Ladenbesitzer vom Laden Power Zone in Basel sucht nach Ausreden und versucht den Spiess umzudrehen. Er verkauft Nazi-Kleider, da gibt es keine Diskussion. Im gleichen moment kriminalisiert er Menschen die zum widerstand gegen Nazi-Läden aufgerufen haben. Wir haben kein Verständnis für dieses Verhalten!

Zeigt Power Zone dass Basel keine Nazi-Kleider braucht und will! Zeigt widerstand in Form von Informationen!

FASCHISMUS IST KEINE MEINUNG, FASCHISMUS IST EIN VERBRECHEN!

Kaum zu glauben…

Aufruf der AAZA zum containern!

…was diese kapitalistische Konsumgesellschaft alles als Müll bezeichnet und verrotten lässt!

Containern ist der allgemein übliche Begriff, für die Praxis Supermärkte, Bioläden, Bäckereien und Gemüsegeschäfte nach Ladenschluss aufzusuchen, um in den dort stehenden Containern nach Essbarem zu suchen. Denn in der Schweiz landen täglich tausende Tonnen noch genießbarer Lebensmittel im Müll. Mehr als die Hälfte der Lebensmittel landet laut Schätzungen im Müll. Häufig sind lediglich die Verpackungen der weggeworfenen Produkte beschädigt und das Haltbarkeitsdatum ist nicht einmal abgelaufen. Nach den Vorgaben der Supermärkte müssen außerdem ganze Paletten und Packungen weggeworfen werden, wenn Einzelstücke beschädigt oder verdorben sind.

Keinen Müll produzieren bzw. durch Kauf zu verursachen, das ist weiterhin das Stichwort.

Daher: Kauft vorallem kein überteuertes Gemüse mehr, sondern holt es euch in einwandfreiem Zustand kostenlos beim Containern. Viele Lebensmittelläden schliessen ihre Container Nachts nicht ab und ihr werdet staunen was diese konsumgeilen Kapitalisten alles in den Müll werfen. Kiloweise und einwandfreie Lebensmittel, einfach im Müll entsorgt. Es ist sehr sinnvoll diese Container zu plündern wobei die Wut über die Konsumgesellschaft jedesmal steigt weil z.B. millionen von Menschen hungern wärend Lebensmittel in den Müll geworfen werden.
Es empfiehlt sich in der Nacht zu containern, am besten mindestens zu zweit. Vorsicht vor Videoüberwachung! Es geht nicht um Angst erkannt zu werden, sondern weil die Container dann vielleicht abgeschlossen werden. Hinterlasst keinen Müll auf dem Boden vom containern. Und lasst euch von Securitys nicht einschüchtern, mehr als das der Container das nächste mal geschlossen ist, sollte nicht passieren. Die Lebensmittel nur noch gut waschen und VOKÜ kochen oder/und überleben!

GEHT CONTAINERN UND ORGANISIERT VOKÜ FÜR ALLE!

Links zum Thema:
Container
Projektwerkstatt

Medienmitteilung der Antifa Bern

Medienmitteilung der Antifa Bern:

Schweizer Oberleutnant bei französischen Rechtsextremen

Jean-David Cattin, Oberleutnant der Schweizer Armee, hielt eine Rede an einer rechtsextremen Demo in Lyon (F). Als erster Nicht-Franzose nimmt der Genfer zudem Einsitz im Exekutivkomitee der rechtsextremen Strömung «Bloc Identitaire».

Jean-David Cattin sprach in seiner Rede an der Demonstration vom 14. Mai 2011 von «Griechenland, das erwacht sei» und meinte damit die brutalen Übergriffe von Rechtsextremen auf MigrantInnen in Athen. Es erstaunt nicht, dass es am Rande der Lyoner Demonstration auch zu schweren Attacken von Neonazis kam. Ihr Ziel waren Lokale im alternativen Quartier Croix-Rousse. Die Angreifer schlugen rund ein Dutzend Personen spitalreif. Eine Person musste in der folgenden Nacht auf der Intensivstation behandelt werden.

Karriere bei den Rechtsextremen…

Zur Demonstration aufgerufen hatte der «Bloc Identitaire». Diese 2003 gegründete Vereinigung ist mit ihren rund 2000 Mitgliedern nach dem «Front National» die zweitgrösste rechtsextreme Gruppierung in Frankreich. Die aktionistisch ausgerichteten «Identitaires» berufen sich auf eine «europäisch-weisse» Identität, sprechen sich gegen die Einwanderung aus anderen Kontinenten aus und agieren vor allem islamophob.

Seit Februar 2011 nimmt der Genfer Jean-David Cattin Einsitz im Exekutivkomitee des «Bloc Identitaire». Zuvor hat sich Cattin, der seit 2005 den Genfer Ableger der «Identitaires» – die «Jeunes Identitaires Genevois» – präsidiert, bereits als Organisator von zwei Sommercamps hervorgetan. In diesen Camps übten sich die «Identitaires» unter anderem in Kampfsportarten.

Auch die «Jeunes Identitaires Genevois» sind bereits mehrfach durch fremdenfeindliche Aktionen aufgefallen. So beschallten sie etwa am 7. November 2009 das Quartier Petit-Saconnex, Standort der Genfer Moschee, gegen 7 Uhr morgens aus einem fahrenden Auto heraus mit einem l-Gebetsruf.

…und der Schweizer Armee

Jean-David Cattin, der sich im Karrierenetzwerk LinkedIn als Oberleutnant der Schweizer Armee anpreist, ist kein Einzelfall. Trotz gegenteiliger Beteuerungen des VBS bleibt die Armee ein Ort, wo sich Neonazis profilieren und ihre autoritären Neigungen ausleben können.

JETZT DEN BRAUNEN BRUNNEN TROCKENLEGEN!

ALERTA ALERTA ANTIFASCISTA!

Quelle: Medienmitteilung der Antifa Bern, 25.05.2011, Schweizer Oberleutnant bei französischen Rechtsextremen

Braune Parteien…

Sehr Besorgnis erregender ist die Entwicklung in der Schweizerischen Parteienlandschaft. Die SVP steht der PNOS in Sachen Rassismus inzwischen in nichts mehr nach. Die offen rassistischen „Schäfchen-Plakate“ wurden und werden von (neo-) faschistischen Parteien in ganz Europa kopiert. Während im Ausland selbst die bürgerliche Presse diese Entwicklung aufnimmt und kritisiert, ist in der Schweiz höchstens ein beklemmendes Schweigen spürbar. Aus Angst vor allfälligen Wahlverlusten und der direkten politischen Auseinandersetzung wird von „Links“ bis Rechts geschwiegen. Da kann der Hang der SVP zu Führerkult, Nationalismus, Autoritätsprinzip, Patriarchat, Sozialdarwinismus, Konkurrenz, Ausgrenzung, Überwachungsstaat und Rassismus noch so deutlich erkennbar sein. Widerstand ist nicht in Sicht: Lieber reihen sich die „linken“ Partei-StrategInnen ein in den bürgerlichen Block. Um den Rechten „den Wind aus den Segeln zu nehmen“, werden aus den Reihen der „Linken“ noch repressivere Massnahmen gefordert, die letzten Ideale verraten. So werden – „um die SVP zu bekämpfen”, – letztlich deren Inhalte übernommen.

…und repressive Politik

Diese Politik sieht dann so aus: Menschen, die dem Leistungsdruck dieser Gesellschaft nicht standhalten, die Schwächsten dieser Gesellschaft, werden zu Sündenböcken gemacht. Sie werden für die vom kapitalistischen Wirtschaftssystem produzierten Missstände verantwortlich gemacht und bekämpft. Dass es sich dabei um Symptombekämpfung handelt, die nie fruchten wird, da die Ursachen eben im System liegen, stört die Verantwortlichen nicht weiter. Das wollen sie ja gerade: Die Wut der Menschen soll sich gegen unterdrückte Minderheiten und nicht gegen die Herrschenden und den Kapitalismus richten.
Doch die repressiven Massnahmen haben noch einen anderen Zweck: Mit dem ausgebauten Repressionsapparat können auch alle, die Widerstand gegen dieses System leisten, eingeschüchtert und unterdrückt werden. Wegweisungsartikel und Videoüberwachung werden in immer mehr Schweizer Städten eingeführt, MigrantInnen unter angedrohten Sanktionen zur “Integration” gezwungen, widerständige Gassenküchen verboten, Militär(material) wird zur Überwachung von SystemkritikerInnen aufgefahren, Arbeitslose als ZwangsarbeiterInnen missbraucht (Tieflohn-Beschäftigungen). Günstiger Wohnraum und innovative Wohn- und Kulturprojekte müssen der Verwertungslogik weichen. Wer aufmuckt wird fichiert, observiert, mit Rayonverbot belegt, gebüsst, verhaftet, verprügelt, weggesperrt…

Solidarität statt Konkurrenz!

„Werthaltungen“ der Bürgerlichen und inzwischen auch jene der SozialdemokratInnen decken sich absolut mit denen der extremen Rechten: Hierarchie, Besitz von Privateigentum und Konkurrenz gelten als unumstössliche Grundprinzipien.
Dies spaltet die Gesellschaft und macht uns als Individuen leichter angreifbar. So werden Klassen geschaffen und die Leute werden innerhalb der unteren Klasse gegeneinander ausgespielt, damit sie ihre gemeinsamen Interessen nicht erkennen und vertreten.
Da dienen internationale Megaevents wie die EM höchstens als Feigenblatt, um die repressive, ausbeuterische Politik in das etwas freundlichere Licht der “Völkerverständigung” zu rücken. Etwas Zuckerbrot um die Peitschenhiebe erträglicher zu machen. Dabei bleiben sogar die Zuckerbrote ungerecht verteilt. Wer bezahlen kann und über das richtige Netzwerk verfügt, darf live mitfeiern. Für die anderen bleibt vielleicht die Grossleinwand oder der Kasten zu Hause.
Beim genaueren Hinsehen erscheint hinter dem völkerverbindenden Fest halt doch wieder das bekannte Muster: Nationalismus, Rassismus, Sexismus, Spaltung, Überwachung, Repression, Verwertungslogik, Gewinnmaximierung, für viele wenig und für wenige alles – Kapitalismus halt. Von wegen Fest für Alle!
Was wirklich für alle drin läge, wenn die Produktionsmittel nicht nur wenigen gehören, sondern von der Basis verwaltet würden, bleibt vorerst Wunschtraum. Ebenso eine Welt die auf Solidarität und Gerechtigkeit statt auf Konkurrenz und Rassismus baut. Trotzdem können und wollen wir uns nicht damit abfinden. Denn mit Mut und Willen, gemeinsam für alle Ausgegrenzten und Ausgebeuteten einzustehen, lassen sich auch hier und jetzt viele Erfolge feiern.

Deshalb: Antifaschistische Solidarität statt nationalistische Konkurrenz!

Quelle: Kommunistische Jugend Schweiz, Antifaschistischer Abendspaziergang

Krieg als lukratives Geschäft

Ein neu entwickeltes, im Lybienkrieg erstmals eingesetztes Modell des Tomahawk-Marschflugkörpers kostet 1,5 Millionen Dollar, eine Bombe rund 40000 Euro. Für die Kriegsindustrie gibt es also handfeste Gründe, das Morden möglichst in die Länge zu ziehen. Jeder Kriegstag spült Millionen in die Kasse. Für den deutsch-französischen Waffenkonzern Cassidian (ehemals EADS Defence and Security) ist der Lybienkrieg ein Geschenk des Himmels. Das neu entwickelte Kampfflugzeug „Eurofighter“ kann im Krieg getestet werden, genauso wie der französische Kampfjet „Rafale“ oder das US-Flugzeug „Growler“. Der zynische Kommentar eines Wirtschaftsjournalisten zur Katastrophe in Japan gilt noch weit mehr für den Krieg: So tragisch grosse Katastrophen für die einzelnen Menschen auch sind, für die Wirtschaft wirken sie eher belebend.
Trotz der Aufstände im arabischen Raum fand vom 20. bis 24. Februar die Waffenmesse IDEX in Abu Dhabi statt. An der weltgrössten Waffenschau beteiligen sich rund 1000 Rüstungsfirmen, allein 100 aus den USA. Mit dem grössten Stand wartet die deutsche Rheinmetall auf. Auch der Chef des US-Generalstabes, Admiral Mullen, findet sich ein und bekräftigt kurz vor dem Einmarsch der saudischen Truppen in Bahrain die hohe Bedeutung des ultrareaktionären islamistischen Königreichs für die USA. Aber auch die Schweiz ist mit zahlreichen Firmen , u.a. Mowag, der Rheinmetall (Schweiz), Andair, Crypto AG, Vetronic AG, Swiss Arms AG, Aimpoint, RUAG in einem speziellen Swiss Pavillon vertreten. Unverhohlen wirbt die RUAG für „Spezialmunition für Ordnungskräfte“ und „Scharfschützenmunition“. Und um die Provokation noch abzurunden, erweist auch Armeechef Blattmann der Messe seine Aufwartung. Soviel zur schweizerischen Neutralität und Friedenspolitik.

Quelle: Aufbau Zeitung, Mai/Juni 2011, Krieg als lukratives Geschäft

Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.

STOPPT DIE KRIEGSTREIBEREI DER SCHWEIZ UND ALLEN ANDEREN KAPITALISTISCHEN STAATEN!

Für eine Welt ohne Grenzen!

Rassismus ist Heute leider Alltag geworden. Auf der Strasse, in der Arbeit, in der Schule, im Bus, in der Politik, überall. Es werden Menschen diskriminiert wegen ihren Ansichten, Herkunft, Hautfarbe, usw. Auch werden Menschen in Länder ausgeschafft, wo sie von z.B. aus der Schweiz und USA gelieferten Kriegsmateralien bedroht und getötet werden! Kannst du dahinter stehen? Was wenn auch du davon betroffen wärst und wie würdest du reagieren?

ZEIGE DEINE SOLIDARITÄT UND ERHEBE DEINE STIMME GEGEN RECHTS!

Von unten Links gegen oben Rechts!

Ansicht der AAZA zum 1. Mai 2011 in Zürich:

Wie war das nochmals mit dem Demonstrations und Versammlungsrecht? Oder mit dem Art. 16 der Bundesverfassung (Meinungs- und Informationsfreiheit)? Am 1. Mai 2011 wurden wiedermal einige wichtige Grundsätze der so genannten und von vielen hochgelobten Basisdemokratie mit Füssen und Knüppeln getretten! Menschen wurden geschlagen, gefesselt, eingekesselt, schikaniert, verhaftet, verhört und für Stunden im Knast festgehalten. Es wurden Fotos gemacht und Nummern vergeben. Der Aufenthalt im Kreis 1, 4 und 5 wurde kriminalisiert. Es wurden Menschen davon abgehalten sich zu besammeln und ihre freie Meinung zu äussern. Selbst Kinder und alte Menschen wurden nicht verschont. Die staatliche Zensur hat auch in anderen Bereichen erfolgreich zugeschlagen. Es wurden Transpis entfernt, Flyers und Kleber als „Illegales Propagandamaterial“ bezeichnet und beschlagnahmt, Bussen wegen illegaler vermummung ausgesprochen und es wurden Anzeigen wegen z.B. Fahnen als „illegale Waffen“ tragen eingereicht. Aber alle Aktionen der Bullen waren natürlich legal, es stehen ja alle Politiker und Faschos hinter ihnen.
Auch Calmy-Rey hat, als sie doch noch sprechen konnte, heuchlerisch von der angeblichen Redefreiheit gesprochen. Aber was die Sozialdemokraten wirklich von der Redefreiheit halten, stellten sie uns sogleich unter Beweis. Keiner von uns hatte die Möglichkeit auch nur eine Sekunde auf der Bühne zu sprechen. Statt dessen wurde uns das Megafon gewaltsam entrissen. Wir wurden angegriffen und zurück gedrängt. Auch der revolutionäre Treff wurde unterdrückt. Keine Spuhr von Demonstrations und Redefreiheit! Also Calmy-Rey, halte deine heuchlerische Fresse und bleibe in Zukunft dem 1. Mai fern!
Ist das eure Demokratie? Nein, das ist eine kapitalistische und fremdenfeindliche „war vielleicht mal“ Demokratie! Kontrolle, Überwachung, Rassismus, Polizeiterror und vor allem Kapitalismus beherrscht die Schweiz und viele Länder!

Wir sind da und werden uns weiterhin organisieren um vor allem versuchen mit Informationen & Aktionen einigen Menschen die Augen zu öffnen!

Heute ist nicht alle Tage, wir kommen wieder, keine Frage!

Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten!

SOLIDARITÄT IST UNSERE WAFFE!

Infoveranstaltung, Freitag, 20. Mai, Punto D‘Incontro, Josefstr. 102, 8005 Zürich

-Mumia Abu-Jamal: Michael Schiffmann über die aktuelle Situation
-Billy, Silvia, Costa + Marco: Hungerstreik-Kampagne und Antirep-Demo vom 4. Juni in Bern
-Andi: Prozess gegen Aufbau- und Rote Hilfe International-Genossin

19:00: Soli-Essen

20:00: Veranstaltung